Aktuelles Leichtathletik

Bei den Bayerischen Berglaufmeisterschaften in Schwangau hatten die Teilnehmer keine Zeit für die Sehenswürdigkeiten wie die Königsschlösser und das schöne Panorama in den Ammergauer Alpen. Denn die Läufer hatten auf ca. 7,5 km 900 Höhenmeter am Tegelberg zu bewältigen. Ihre Premiere bei den Berglaufmeisterschaften feierten Gerhard und Simon Bauer. Und sie hatten sich wahrlich keine einfache Strecke ausgesucht, denn für die Läufer war ein gleichmäßiges Laufen nicht möglich. Vom Start ab ging es auf dem ersten Kilometer in eine leichte Bergab-Passage. Fortan ging es auf geteerter Straße immer steiler bergauf. Ab Kilometer 5 wandelte sich der Weg in Schotter, bevor es auf die 2 km lange Skipiste ging. Auf dem steinigen Wiesenuntergrund war dann nur noch schnelles gehen möglich. Kurz vor der Bergstation der Tegelbergbahn mussten dann noch viele Stufen überwunden werden eh es nochmals auf Schotter Richtung Ziel ging. Simon belegte in 47:36,7 min den 14. Platz. Sein Vater Gerhard blieb in 59:59,7 min noch knapp unter der 60 min Marke. In seiner Altersklasse M60 belegte er den vierten Rang.

DM-Premiere bei den “Großen” für Florian Bremm Die deutsche Hauptstadt stand ein Wochenende lang im Zeichen des Sports. Der Konzept von zehn gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Meisterschaften erwies sich für Sportler, Zuschauer und Medien als voller Erfolg, zumal auch medial oftmals wenig beachtete Sportarten zur Geltung kamen. Die späten Nachmittage wurden von den Endkämpfen der Deutschen Meisterschaften im Olympiastadion geprägt, an beiden Tagen kamen hier 60000 Zuschauer. Für Florian Bremm (TV Leutershausen) war dies in einem ohnehin ereignisreichen Jahr eine weitere Premiere. Erstmals ging der Colmberger bei den Titelkämpfen der “Großen” an den Start und erlebte am frühen Samstagabend im mit 27000 Zuschauern gut besetzten Olympiastadion eine ganz besondere Stimmung. Im 16 köpfigen Feld über 3000 m Hindernis war Bremm mit seinen 19 Jahren der Jüngste und es war von vornherein klar, dass es darum ging, weitere Erfahrungen auf der langen Hindernisdistanz zu sammeln, welche für ihm im kommenden Jahr ohnehin zum Standard werden wird. Heuer gab es hier für ihn eine Diskrepanz zwischen zwischen nationaler und internationaler Regelung, läuft doch die Altersklasse U20 in Deutschland über 2000 m, international aber bereitBerlin2019-2s 3000 Meter über die 91,4 cm hohen Hindernisse. Das Rennen über siebeneinhalb Stadionrunden wurde stark durch fränkische Läufer bestimmt. Karl Bebendorf (Dresdner SC) sicherte sich im Endspurt nach 8:33,59 min den Titel. Titelverteidiger Martin Grau , der zum Jahreswechsel vom LSC Höchstadt zum LAC Erfurt wechselte, musste sich mit 8:33,84 min knapp geschlagen geben. Nach langer Verletzungspause meldete sich Patrick Karl (TV Ochsenfurt) zurück und sicherte sich nach 8:38,39 min die Bronzemedaille. Bremm zeigte sich mit seinem Rennen grundsätzlich zufrieden. Der Colmberger fand schnell seinen Rhythmus und es lief auf den ersten 2000 m sehr gut. Er konnte sich im Rennverlauf deutlich von den nachfolgenden Läufern absetzen, nach vorne klaffte aber eine kleine Lücke. “Vielleicht hätte ich auf dem Schlusskilometer noch mehr riskieren sollen”, äußerte Bremm gegenüber seinem Trainer Jürgen Scheibenberger. Diese Feststellung ist nicht ganz unbegründet, denn die beiden Höchstädter Brian Weisheit (10. mit neuer Bestzeit von 9:04,49 min ) und Niklas Buchholz (12. in 9:06,96 min) waren von der Papierform her nicht außer Reichweite, hatte Bremm noch Ende Mai im belgischen Oordegem eine Bestzeit von 9:03,50 min zu stehen. Diese widerstand, Bremm passierte nach 9:07,52 min als 13. die Ziellinie und zeigten sich rückblickend mit seinem Rennen in Deutschlands größtem Leichtathletikstadion doch recht zufrieden. Die “Sommerpause” wird kurz sein. Bereits am 14. August geht es mit dem DLV zum Trainingslager im in 2000 m Höhe gelegene östereichischen Kühtal. Dies ist auch ein Test, wie das Höhentraining bei den Colmberger anschlägt, denn es ist auch bereits eine Vorbereitung auf die herbstliche Cross-Saison. Und hier winken die Cross-Europameistersachaften in Lissabon.
von Jörg Behrendt




Am Wochenende heißt es noch mal Daumen drücken für die Leichtathleten bevor es dann in die verdiente Sommerpause geht.
Am Samstag, 3. August ist Florian Bremm bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven auf der blauen Bahn im Berliner Olympiastadion über 3.000 m Hindernis am Start. Die Deutschen Meisterschaften werden ab ca. 18.00 Uhr live in der ARD übertragen. Das Rennen von Flo ist um 18.45 Uhr. Einschalten lohnt sich :-)

Am Sonntag, 4. August starten dann Gerhard und Simon Bauer bei den bayerischen Berglaufmeisterschaften in Schwangau.
Start: Tegelberg-Talstation
Strecke: 8 km, 900 m Höhendifferenz,
Ziel ist auf ca. 1.730 m ü. N.N

Allen drei Läufern viel Erfolg

 

 

Flo Bremm erneut Deutscher Meister

Wieder einmal erwies sich Ulm als gutes Pflaster für Florian Bremm. Der 18-jährige konnte schon wie vor zwei Jahren den Titel über 2000m Hindernis in der Donaustadt gewinnen, diesmal in der Altersklasse U20. Schon vor dem Startschuss war klar, dass im dezimierten Teilnehmerfeld alle Starter eine Medaille holten werden. Denn im Laufe des Tages mussten noch zwei starke Konkurrenten ihre Teilnahme absagen. Bereits nach dem Startschuss übernahm der Colmberger die Führung, lief über die 5 Stadionrunden ein sehr konzentriertes Rennen und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. In 5:58,66 min sicherte sich Flo somit seinen zweiten Meistertitel bei Deutschen Jugendmeisterschaften. Silber ging an Kevin Oertel aus Leipzig, Bronze an Duncan Campbell aus Berlin.



Ergebnisliste:

Große Hitze prägte den Läuferabend des TSV Ansbach, der 6 Zeitläufe über 800m und zwei 5000m-Läufe im Programm hatte. Unsere drei TVL- Athleten waren in den ersten beiden Läufen gesetzt. Tom Weber M10 lief ein konstantes Rennen, war aber ohne direkten Mitkonkurrenten stetig auf Platz 5 unterwegs. Im nächsten Lauf hielt sich Jan Weber M14 in der ersten der beiden Stadionrunden geschickt im Windschatten, bevor er mit einem engagierten Antritt und einem kämpferischen Endspurt die Konkurrenz klar beherrschte und mit seiner Laufzeit von 2:41 min sehr zufrieden sein konnte. Sebastian Schlereth M12 kam nicht gut mit den hohen Temperaturen zurecht und blieb deutlich hinter seinen Erwartungen zurück.
Bericht: Helge Dreßler
Ergebnisliste:

Isabel und Jan auf Erfahrungstour

Bei ihrem ersten großen überregionalen Wettkampf war die Vorstartspannung bei beiden TVL Leichtathleten recht groß. Der Zeitplan änderte sich im Vorfeld etliche Male, war aber günstig für unsere beiden Jugendlichen. Isabel fand gut in ihren Stabhochsprungwettkampf hinein und übersprang die Einstiegshöhe von 2,00m sicher. Dann ging es gleich auf die Bestleistungsmarke von 2,20m, die leider 3x nicht liegen blieb, der beste Versuch war hierbei der erste. Sehr konzentriert zeigte sich Jan beim Aufwärmen und Einwerfen vor seinem Diskuswettbewerb. Leider wurde das Einwerfen durch einen hyperaktiven Rasensprenger unterbrochen: ob das Jan aus dem Konzept brachte, oder ob die Nervosität ihm einen Strich durch die Rechnung, nämlich das Erreichen des Endkampfes der besten Acht, machte? Leider bleib der Lengenfelder bei seinen drei Würfen deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Bericht: Helge Dreßler

Ergebnisliste:

 

 

Nachdem Karlheinz Seyerlein bei den Deutschen Titelkämpfen mit seinen Leistungen nicht so recht zufrieden war, konnte er sich bei den Bayrischen Mehrkampfmeisterschaften in Aichach deutlich verbessern. Im Fünfkampf der Altersklasse M75 steigerte er sich um 242 Zähler auf 2656 Punkte, damit belegte der 79-Jährige hinter den gleichaltrigen Kurt Soller (TV Münchsmünster) den zweiten Platz.

Bereits beim Weitsprung steigerte er sich auf 3,38 m. Der Speerwurf ist heuer nicht unbedingt seine Stärke, der Speer landete bereits bei 15,70 m. Beim nachfolgendem 200 Meter-Sprint konnte Seyerlein im Platzregen mit 33,36 sec seine Jahresbestzeit bestätigen. In diesen drei Disziplinen zeigte sich Soller deutlich überlegen, vor allen im Speerwurf. Seylerlein konnte aber in den beiden abschließenden Disziplinen noch eine kleine Aufholjagd starten. Mit dem 1 kg schweren Diskus verbesserte er sich um drei Meter auf 24,88 m. Im abschließenden 1500m-Lauf, welcher bei den Deutschen Titelkämpfen in Zella-Mehlis völlig daneben ging, war Seyerlein deutlich besser unterwegs und unterbot mit 7:56,22 min zehn Sekunden vor Soller die Acht-Minuten-Marke. Das reichte nicht, um den Rückstand aufzuholen, 112 Punkte fehlten zum Titel. Seyerlein, der genauso wie Soller im kommenden Jahr in die Altersklasse M80 "aufsteigt", zeigte sich mit diesen vielleicht letzten Meisterschaften im Fünfkampf sehr zufrieden, wird doch ab der M80 nur noch der Dreikampf mit 100m, Weitsprung und Kugelstoß angeboten.
Bericht: Jörg Behrendt
Ergebnisliste:

Flo verpasst nur knapp das Finale

Bei seinem ersten internationalen Auftritt hat Florian Bremm vom TVL nur knapp das Finale der U20 Europameisterschaften verpasst. 15 von 28 Athleten sind in den Endlauf gekommen. Nach zwei Vorläufen war Flo in der Summe beider Läufe auf Rang 16 und verpasste den Finaleinzug nur um 1,3 Sekunden. Seine Premiere im Nationaltrikot war von großer Nervosität geprägt. Am Tag zuvor schien es noch so als konnte er diese ablegen. Doch kurz vor dem Start konnte man sehen, dass Flo bei der Vorstellung der Athleten doch sehr angespannt ist.
Vom Start weg sortierte sich Florian im hinteren Feld ein, kam gut über die Hindernisse und dem Wassergraben. Nach zirka 1.600 m verlor Florian dann innerhalb einer Runde viel Zeit. Die Lücke zum Hauptfeld konnte er dann leider nicht mehr schließen. Flo kam in 9:14,28 Minuten als achter ins Ziel. Aus Boras nimmt er jetzt somit wertvolle internationale Erfahrung mit.

Simon & Simon

Bei den Bayerischen Meisterschaften der Aktiven und Jugendlichen in Augsburg kehrten Simon Körber und Simon Bauer mit den Plätzen 5 und 7 nach Hause zurück.
Simon Bauer war im 5.000m Lauf der Männer an den Start gegangen. Schon nach wenigen Runden lief es nicht so wie erhofft. Am Ende standen ordentliche 15:51,15 min zu Buche.
Übersprungene 1,83 m reichten für den Colmberger Simon Körber in der Altersklasse U18 zu Rang fünf. Für Bronze hätte Simon mit 1,86m Bestleistung springen müssen.



Ergebnisliste:

 

 Fünf Titel
Fünf Titel heimsten die Kinder von Marc und Doreen bei den Kreismeisterschaften im heimischen Stadion am Lindenhain ein. Im Hochsprung der M11 landeten Fabian Schwab und Paul Schaudi mit übersprungenen 1,12m gemeinsam auf dem ersten Platz. Paul Schaudi konnte mit 3,57m auch den Weitsprung für sich entscheiden. Nina Wolf gewann den Hochsprung der W11 mit guten 1,24m. Im Weitsprung wurde Ninas weitester Satz mit 3,76m gemessen was zu Platz zwei reichte. Jeweils auf Rang drei landete Franziska Kraft in der W11. Ebenfalls in die Siegerliste eintragen konnte sich Mara Obermeyer im Hochsprung der W10 mit 1,12m.
Im Weitsprung der W10 landete Romy Stritzel mit 3,56m auf Platz zwei gefolgt von Lea Johnson mit 3,47m. Ferdinand Kohl belegte mit 1,28m im Hochsprung der M12 den zweiten Rang. Ebenfalls auf Rang zwei landete Emily Rauscher im Weitsprung der U18 mit 4,24m.

Ergebnisliste:

Platz 4 und Jahresbestleistung

Dreimal war Karlheinz Seyerlein bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde-Worbis am Start. Sein bestes Resultat erzielte der 79-jährige am letzten Wettkampftag über 200m. Bei nahezu optimalen Rückenwindbedingungen lief Karlheinz im ersten von zwei Zeitendläufen mit 32,75 sec. eine neue Jahresbestleistung und landete damit auf dem vierten Rang.
Am ersten Wettkampftag war Karlheinz gleich morgens über 100m im Vorlauf am Start wo er sich in 16,18 sec. gerade noch für das Finale qualifizieren konnte. Dort erzielte er dann in 15,94 sec. ebenfalls eine neue Jahresbestleistung und landete damit auf dem achten Rang.
Im Weitsprung blieb Karlheinz mit 3,17 m etwas hinter seinen Erwartungen zurück und belegte ebenfalls Rang 8 im Endklassement.

Ergebnisliste: